Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.

Förderung für Solaranlagen in der Schweiz: Der komplette Guide

Alle Förderprogramme und finanzielle Unterstuetzung im Überblick

Die Schweiz foerdert den Ausbau der Solarenergie auf verschiedenen Ebenen. Von der Einmalvergütung des Bundes über kantonale Programme bis hin zu steuerlichen Vorteilen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Investitionskosten für Ihre Solaranlage zu reduzieren. In diesem Guide geben wir Ihnen einen vollstaendigen Überblick.

Kantonale Förderprogramme

Viele Kantone bieten zusätzliche Förderprogramme an, die die Bundesförderung ergaenzen. Die Programme unterscheiden sich stark von Kanton zu Kanton:

Die kantonalen Foerderbeitraege können sich ändern und werden regelmässig angepasst. Wir empfehlen, sich vor der Projektplanung über die aktuellen Programme zu informieren. Unsere Experten sind stets auf dem neuesten Stand und beraten Sie gerne.

Steuerliche Vorteile

Einkommensteuer

Die Kosten für den Bau einer Solaranlage können in den meisten Kantonen vollstaendig von der Einkommensteuer abgezogen werden. Dies gilt sowohl für die Bundessteuer als auch für die Kantonssteuer. Der Abzug kann auf mehrere Steuerperioden verteilt werden, um den steuerlichen Vorteil zu optimieren.

Liegenschaftssteuer

In vielen Kantonen wird der Wert der Solaranlage nicht zum Liegenschaftswert hinzugerechnet, sodass keine zusätzliche Liegenschaftssteuer anfaellt. Dies variiert jedoch je nach Kanton und sollte individuell geprüft werden.

Gemeindliche Förderungen

Neben Bund und Kantonen bieten auch zahlreiche Gemeinden eigene Förderprogramme an. Diese reichen von einmaligen Beitraegen bis zu Beratungsgutscheinen. Es lohnt sich, bei Ihrer Gemeinde nachzufragen, welche Unterstuetzung verfügbar ist.

Förderung für Batteriespeicher

Batteriespeicher werden vom Bund nicht separat gefoerdert, aber verschiedene Kantone haben spezifische Förderprogramme dafür eingerichtet. Die Beitraege liegen typischerweise bei CHF 150 bis CHF 300 pro kWh Speicherkapazitaet. Angesichts der sinkenden Speicherpreise wird die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern auch ohne Förderung zunehmend attraktiv.

So beantragen Sie die Förderung

  1. Anmeldung bei Pronovo: Registrieren Sie Ihre geplante Anlage im Portal von Pronovo vor der Installation
  2. Installation durchführen: Lassen Sie die Anlage von einem zertifizierten Installateur errichten
  3. Inbetriebnahme melden: Nach der Installation die Inbetriebnahme bei Pronovo melden
  4. Dokumentation einreichen: Alle erforderlichen Unterlagen hochladen
  5. Auszahlung erhalten: Nach Prüfung wird die EIV ausbezahlt

Wichtig: Die Anmeldung bei Pronovo sollte möglichst früh erfolgen. Die Foerderbeitraege werden regelmässig angepasst und können sinken. Frueh angemeldete Projekte profitieren von den zum Zeitpunkt der Anmeldung gueltigen Tarifen.

Wir übernehmen die Foerdermittelberatung

Bei Solarstrom Profis kuemmern wir uns um die gesamte Foerdermitteladministration. Von der Identifikation aller verfügbaren Förderprogramme über die Antragstellung bis zur Auszahlung begleiten wir Sie durch den gesamten Prozess. So stellen wir sicher, dass Sie alle Foerdermittel erhalten, die Ihnen zustehen.

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Erfahren Sie, welche Foerdermittel für Ihr Projekt verfügbar sind.

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Solaranlage für Mieter und Stockwerkeigentümer

Auch ohne eigenes Dach können Sie von Solarstrom profitieren. Das Modell der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es Mietern und Stockwerkeigentümern, gemeinsam eine Solaranlage zu betreiben und den Strom untereinander aufzuteilen. Der Vermieter oder die Stockwerkeigentümergemeinschaft installiert die Anlage, und die Kosten werden fair auf alle Parteien verteilt. Seit der Revision des Energiegesetzes sind die rechtlichen Rahmenbedingungen klar geregelt. Der Solarstrom wird direkt an die Bewohner verkauft – günstiger als der normale Netzstrom. Alternativ gibt es Stecker-Solaranlagen für den Balkon: Mit 300–800 Watt Leistung produzieren sie genug Strom für Kühlschrank und Grundlast – ganz ohne Dachmontage.

Umweltbilanz und Nachhaltigkeit

Eine Solaranlage in der Schweiz vermeidet pro kWp jährlich rund 400–500 kg CO₂. Bei einer typischen 10-kWp-Anlage sind das über die Lebensdauer von 25 Jahren mehr als 100 Tonnen eingespartes CO₂. Die energetische Amortisation – also die Zeit, bis die Anlage mehr Energie produziert hat als für ihre Herstellung benötigt wurde – liegt bei nur 1–2 Jahren. Danach liefert sie über 20 Jahre lang sauberen, klimaneutralen Strom. Am Ende ihrer Lebensdauer können über 95 % der Materialien recycelt werden. Silizium, Glas und Aluminium werden zurückgewonnen und in neuen Produkten eingesetzt. So schliesst sich der Kreislauf – und Sie leisten einen messbaren Beitrag zur Energiewende in der Schweiz.

Steuerliche Vorteile für Solaranlagen

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